Das Rasiermesser der Freiheit. Maske, Subjekt und Medienaktivismus.

23Nov11

Ringvorlesung “Digitale Medien – Macht – Bilder” Center for Teaching and Learning, Universität Wien (Koordination: Brigitte Kossek)

Wie verhält sich die Maskierung und die Demaskierung zur Frage der politischen Freiheit? Für Protestbewegungen online und offline spielt die Maske eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, Autoritäten herauszufordern oder der Zensur zu entgehen. Andererseits gibt es einen ungehemmten Trend zur Demaskierung unter den Vorzeichen einer auf Sicherheit abgestellten Politik, die von Vermummungsverboten bei Demonstrationen bis zu biometrisch lesbaren Passfotos reicht. Der Vortrag geht der Frage nach, wie über Maskierung/Demaskierung und ihrem Verhältnis zur politischen Subjektivität gesprochen werden kann.


Kann die Dynamik Maskierung/Demaskierung in Anlehnung an Judith Butler als Subjektivation im Sinne eines „Rückstoßes der Macht“ begriffen werden? Oder ist die Maske, wie Dario Fo meint, ein ebenso scharfes wie zweischneidiges Instrument, ein “Rasiermesser der Freiheit”? Anhand von aktuellen medianaktivistischen Interventionen versucht der Vortrag, diese Fragen greifbar zu machen. Download pdf

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